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gregor samsa2009, 1.4x1.75m; acrylic on canvas | the game2007, 2x1.55m; oil on canvas | Sigma arrives2009, 1,2x1,5m, acrylic on canvas | motocross2009, 1,2x1,6m, acrylic on canvas | Winke-Winke-Blick observed by Autobahnsson2007, 2x1.55m; oil on canvas | Paul and Carea2007, 1,5m x 2m, oil on canvas | greenberry valleys2009, 1.75x1.4m; acrylic on canvas | Ollikan, Yokohotomail, Totoro and Chronostat ice skating.2007, 2x1.45m; oil on canvas, privately owned | Dansu dansu dansu2008, 1.55x1.69; oil on canvas | Mamertus, Yeti und Sophia2008, 1.9x1.4m; oil on canvas | Rotkopf2007, 2x1,7m, oil on canvas, privately owned | it would have been a safe investment, Georg.2007, 2x1.60m; oil on canvas | Arnold in Wonderland2007, 1,9x1,9m, oil on canvas | Schlafsäcke2007, 1.5x2m; oil on canvas, privately owned | auf dem gipfel des montblanc2008, 1.85x1.45m; oil on canvas, privately owned | ichi comes home2009, 1.5x1.25m; acrylic on canvas | conversations with bob.2008, 1.8x1.8m; oil on canvas, privately owned | Katsu-Miike2007, 1,9x1,9m, oil on canvas | blue box2009, 1.75x1.4m; acrylic on canvas | Teletubby2007, 1.55x1.35m; oil on canvas | Filippa Bjerling„Das Warten“, Wien 2007–2009 | Im Zyklus „Das Warten“ beschäftigt sich Filippa ausschließlich mit Menschen. Menschen, die den Raum ausfüllen, in dem sie sich befinden, um zu warten — der Ort, ein Raum, gestaltet durch die Zeit, die dort verbracht wird, ein realer Raum, welcher oft aus Kreuzungen und Ampeln oder aus U–Bahn– und Zugstationen besteht. | In diesen Räumen, eingebettet in diesen Szeneumgebungen beobachtet Filippa Bjerling die Vorgänge. Deutlich vorhanden ist natürlich der wartende Mensch — wartend auf grünes Licht, wartend auf den nächsten Zug. Die Menschen — ihre Objekte — warten, aufgehalten in einem unfreiwillig aufgesuchten Zeitraum, der für sie nur vergeht, während sie zu Spielfiguren in der Phantasie des Künstlers werden. | Räume und Inhalte: Warten ist der Urstoff | In dieser Unfreiwlligkeit ist das Warten das grundlegende Element, der Urstoff. Alles ist auf Existenz reduziert. Warten, woraus besteht es, was geschieht darin? Eine Beobachtung einer Szene unter räumlichen und zeitlichen Aspekten. Was passiert in dem Raum, der vom Warten aufgesucht, durch das Warten belebt und der für genau das Warten errichtet ist? Ein Raum, errichtet für einen Aufenthalt vor– und für die Bewegung. | Das Warten — ein nicht vorsätzlich gewählter zeitlicher Aufenthalt in der Bewegung, gekennzeichnet durch die temporäre Absichtslosigkeit der Objekte, die trotzdem einkalkuliert ist, und einem bestimmten Ablauf unterworfen ist. | Die reine Existenz — Wille und Wollen erlöschen | Das Warten — ein Zwischenraum, um zu vergehen; ein Zeitraum, deren teilnehmende Objekte nicht absichtlich gewählt haben. Daraus ergibt sich ein Raum, der durch Zeit und Präsenz der Objekte definiert ist, die von jeder aktiven Gestaltung ausgeschlossen sind. | Das Warten, ein Ort, an dem der Wille und das Wollen vollkommen erlöschen, und die teilnehmenden Objekte auf die reine Existenz zurückgeworfen werden. Das Warten — eine aufgezwungene Unterbrechung vor weiterer Bewegung. | Konstellationen und Begegnungen | Dieser Vorgang wird betrachtet. Die Bildung von Konstellationen, eine kurzzeitige, zeitweilige Annäherung, eine augenblickliche Begegnung. Durch die Beobachtung entstehen Begegnungen und Konstellationen, durch das, was dem Künstler erscheint, einzelne individuelle Zeiträume zu sein — die Menschen selbst. | Hier ein Zusammenfall, oder ein von den Objekten nicht beabsichtiger Zusammenfall. Eine gegenseitige Teilnahme (Beteiligung, Mitwirkung) in einem gemeinsamen Raum und ebenso in einer — doch — gemeinsamen Zeit. Der Raum – um darin zu warten, die Zeit, um sie vergehen zu lassen. | Aber auch die Trennung — die Spaltung der Konstellationen und ihr Ende, das Aufheben der Unbeweglichkeit und die Wieder–Aufnahme der durch die einzelnen Ziele geforderten Bewegung. | Das Spiel entsteht | In diesem Raum entstehen die Motive. Die Künstlerin wählt die Zeit der Unterbrechung und Unbeweglichkeit der anderen, die Unfreiwilligkeit der anderen und den nicht ausgesuchten, anwesenden Zeitraum der anderen — das Warten. In der Unfreiwilligkeit der anderen wird das Spiel erschaffen, das Spiel, das Filippa gehört, ein Spiel, das sich in einem von den Teilnehmern nicht beabsichtigten Raum abspielt. Hier werden die Teilnehmer — die Spielfiguren — und deren Gegenspieler auserkoren. Sie lässt sich vom Spiel ihrer eigenen ständigen Wahl der Spielfiguren beschäftigen. In der von der Künstlerin ausgesuchten Szene mit ihren faktischen Ereignissen — Bildung von Konstellationen und die Entstehung von Annäherungen und Begegnungen — werden neue | Zusammenfälle erfunden, ganz durch den gewählten Ausschnitt auf das Spiel — die Urwahl, welche dem Beobachter — Filippa — als Spielleiter gehört. Die Unterbrechung der Bewegungen, die Unfreiwilligkeit und eine nicht gewählte, bestimmte Zeitperiode der teilnehmenden Wartenden wird in der Phantasie der Künstlerin zu einem aktiv zu gestaltenden Spiel. Ein Spiel, dessen Spielfiguren alle von der Künstlerin bestimmt wurden, und eine Wahl, die dem Zweck folgt, Verhältnis und Zusammengehörigkeit zwischen den Objekten, den Teilnehmern, den Spielfiguren — die Menschen – erreichen zu können. Das sich bei der Künstlerin im Gange befindliche Spiel — die Wahl von Spielfiguren — steht natürlich mit ihren eigenen Fragestellungen und Betrachtungen | desselbigen in Beziehung. Der Mensch, oft wie ein Stück Zeit betrachtet, das während einer bestimmten Zeitperiode in einen größeren Zeitraum hinausgeworfen und von diesem abhängig ist. Der Mensch — ein Zeitraum, der in der Zeit ausgedehnt ist und durch den Ausschnitt in der Zeit — einen Raum erzeugt, der andere Räume, andere Spielfiguren enhält. Spielfiguren, abhängig voneinander, einander verbunden. Lenkung und Bewegung zwischen ihnen, anwesend und teilnehmend an demselben Spiel, derselben Szene, demselben Raum. Für längere oder kürzere Zeit, gehörend zueinander, bestehend aus den umgebenden Korrellationen, Gruppierungen, und einzelnen Personen. Ausgesucht oder nicht ausgesucht. Wien, im Juni 2009 |